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Wahl zum Europäischen Parlament 2014

Der Rat der Europäischen Union hat mit Beschluss vom 14. Juni 2013 den Zeitraum vom 22. bis 25. Mai als Zeitraum für die nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament festgesetzt. Als Wahltag für die Europawahl in Deutschland hat die Bundesregierung am 19. September 2013

Sonntag, den 25. Mai 2014,

bestimmt.

Wahlberechtigt zur Wahl der 96 Abgeordneten aus der Bundesrepublik Deutschland sind alle Deutschen im Sinne des Artikel 116 Absatz 1 Grundgesetz (GG), die am Wahltag das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten im Bundesgebiet wohnen oder sich sonst gewöhnlich dort aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Außerhalb der Bundesrepublik Deutschland lebende Deutsche sind unter den Bedingungen des § 6 Absatz 2 EuWG i.V.m. § 12 Absatz 2 Bundeswahlgesetz (BWG) wahlberechtigt. Außerhalb Deutschlands lebende Wahlberechtigte werden auf Antrag in das Wählerverzeichnis ihrer letzten Wohnsitzgemeinde der Bundesrepublik Deutschland eingetragen.

In der Bundesrepublik Deutschland wohnende Staatsangehörige anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Unionsbürgerinnen und Unionsbürger) sind bei Europawahlen grundsätzlich unter den gleichen Bedingungen wahlberechtigt wie deutsche Staatsangehörige (Artikel 1 Absatz 1 Richtlinie 93/109/EG). Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, die zum ersten Mal in Deutschland an der Europawahl teilnehmen möchten, müssen einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der Gemeinde ihres Wohnsitzes stellen.

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind bei der achten Direktwahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai 2014 in Deutschland rund 64,4 Millionen Deutsche und weitere Unionsbürgerinnen und -bürger wahlberechtigt sein, davon 33,1 Millionen Frauen und 31,2 Millionen Männer. In Niedersachsen besitzen von den 6,3 Millionen Wahlberechtigten rund 200.000 Bürgerinnen und Bürger die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Staates.


10 Abgeordnete aus Niedersachsen im Europäischen Parlament

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis des Bundeswahlleiters kommen 10 Abgeordnete (bisher 11) aus Niedersachsen.

Über die jeweiligen Listen sind folgende Abgeordnete gewählt:

Partei
Name, Vorname
Wohnort
CDU

McAllister,
David

Bad Bederkesa

CDU

Balz,
Burkhard

Stadthagen

CDU

Quisthoudt-Rowohl,
Dr. Godelieve

Hildesheim

CDU
Gieseke,
Jens
Sögel
SPD
Lange,
Bernd
Burgdorf
SPD
Groote,
Matthias
Ostrhauderfehn
GRÜNE
Harms,
Rebecca
Waddeweitz
FDP
Meißner,
Gesine
Wennigsen (Deister)
DIE LINKE
Lösing,
Sabine
Göttingen
AfD
Lucke,
Prof. Dr. Bernd
Winsen (Luhe)

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